Naturschiefer

Entstehung und Abbau von Naturschiefer

Die Entstehung von Naturschiefer war vor ca. 350 bis 400 Millionen Jahren, in der Devon-Zeit, wie dieses Zeitalter genannt wurde. Das Devon folgt auf das Silur und wird vom Karbon Zeitalter gefolgt. Feine Tonschlamm Ablagerungen im Erdreich führten unter enormen Druck durch die Gebirgsbildung der tektonischen Platten dazu, dass sich die Schlammmassen in Tonstein verfestigten und durch den seitlichen Druck aufgefaltet wurde.

Durch diese Erwärmung Kristallisierte das Tongestein zu neuen, plättchenförmigen Materialien um. So erhielt das Tongestein die Schieferung. Dank der feinen Glimmer Einlagen, welche durch die Kristallisation entstanden sind, erhielt das Gestein seine charakteristische Spaltbarkeit.

Das abgelagerte Gestein

Die Ablagerungen im Meer bestanden jedoch nicht aus reinen Tonschlamm, sondern wurden von diversen Verunreinigungspartikel wie sandigere und siltigere Materialien in Verschiedenen Grössenordnungen aus den Landesinneren Flüssen angeschwemmt und verunreinigt.

Das Ausgangsmaterial ist anhand der Einwirkung und Zusammensetzung von den tektonischen Einflüssen und der Sedimentationsschichten von Ort zu Ort unterschiedlich.

Dies erklärt die von Lagerstätte zu Lagerstätte Unterschiedlichen Inhalte von Fremdeinschlüssen von Metallen. Diese Unterschiede der Körnigkeit und Kristallisation, lassen sich in den Glimmerschichten und in der Art der Verzahnung Wieder erkennen.

Einsatzgebiet und Eigenschaften

Dank der Glimmer einlagen im Schiefer wir dieser Spaltbar und je mehr Vernetzungen der Glimmerlagen, desto qualitativer ist der Schiefer.

Da die Gebäudehülle immer Wind, Wetter und Sonne ausgesetzt ist, eignet sich Schiefer besonders Als Deckmaterial auf Dächern. Mit Dachschiefer kann nahezu jede Dachform eingedeckt werden. Die Doppeldeckung wird mit Rechteckplatten in den mittleren Dicken von 5mm ausgeführt. Als Unterlage ist wahlweise eine Schalung oder eine Lattung, beide in der mindestdicke von 30mm zu montieren.

Schiefer ist ein Gestein mit einer natürlichen Farbgebung. Damit ein einheitliches Farbbild bei Dach und Fassaden Flächen erreicht werden kann, ist darauf zu achten das der ganze benötigte Schiefer aus derselben Gewinnungsstätte kommt, sowie demselben Alter entspricht.

Kontakt

  • Keller + Schär AG
  • Lückhalde 12
    3074 Muri
  • +41 31 951 01 30
  • +41 31 951 78 70
  • info(at)keller-schaer.ch